
Dank der großartigen Unterstützung der @dreieinhalb_waelder konnten wir heute an der Miwani Grundschule ein neues Klassenzimmer eröffnen und offiziell übergeben. Bereits vor einem Jahr erreichte uns der Hilferuf der Schule: Die kleine Community School verfügte nur über drei feste Klassenzimmer – alle anderen Klassen mussten in provisorischen Verschlägen aus Holz und Metall unterrichtet werden. Hitze, Regen, Lärm und fehlendes Material machten das Lernen dort nahezu unmöglich. Für uns kaum vorstellbar, unter solchen Bedingungen täglich zur Schule zu gehen – und doch taten die Kinder und Lehrerinnen ihr Bestes.
Warum ein Klassenzimmer so viel bedeutet
Ein Klassenzimmer ist weit mehr als nur vier Wände und ein Dach. Es ist ein Ort der Konzentration und Geborgenheit, an dem Kinder träumen, lernen und wachsen können. Ein geschützter Raum schafft Chancengleichheit – unabhängig vom Wetter, vom Lärm draußen oder vom sozialen Hintergrund. Hier entsteht Zukunft: durch Bildung, durch Austausch, durch Vertrauen.



Begegnung und Gemeinschaft
Seit Februar ist die Miwani Grundschule auch ein fester Bestandteil unserer Freiwilligenarbeit. Die ersten beiden Freiwilligen, Pia 1 und Fabienne, wurden im Kindergarten herzlich aufgenommen und erlebten, mit wie viel Begeisterung und Offenheit die Kinder lernen. Später stießen Pia 2 und Helena dazu – beide fühlten sich schnell wohl und berichteten von bewegenden Momenten im Unterricht.
In den letzten Wochen verbrachte Laura ihre Zeit in Miwani. Sie war überrascht und tief berührt, als die Kinder plötzlich begannen, „Alle meine Entchen“ und „’s Wäldarbähnle“ zu singen – ein kleines Stück Heimat in Kenia, das zeigt, wie stark der kulturelle Austausch wirken kann.







