°Viele kleine Leute an vielen kleinen Orten, die viele kleine Schritte tun, können das Gesicht der Welt verändern.°

 

Afrikanische Weisheit

 


Inspiriert von diesem Sprichwort startete Lisi Felder 2017 gemeinsam mit einer katholischen Schwester die ersten Projekte, um Kinder und Familien in Kenia zu unterstützen. PAMOJA bedeutet in Swahili GEMEINSAM – MITANAND. PAMOJA-mitanand ist ein gemeinnütziger Verein zur Förderung der Bildung, Gesundheit & Entwicklung in Kenia (Afrika).


Hühnerhaus Projekt

Letztes Jahr feierte Lisi Weihnachten mit den Jugendlichen in der Kinder-Untersuchungshaft in Malindi. Ein unvergessliches Erlebnis. Auch nach ihrer Rückkehr blieb sie mit dem Leiter Omar in Kontakt und sie überlegten, wie die Jugendlichen während der Zeit in Untersuchungshaft (teilweise Tage, manchmal aber auch über Monate hinweg) sinnvoll beschäftigt werden können. Es entstand die Idee, ein Hühnerhaus zu bauen. Die Jugendlichen übernehmen mit der Aufzucht und Betreuung der Küken eine sinnvolle Aufgabe und erweitern ihre Fähigkeiten.

 

Die Einnahmen des Verkaufs kommen zu 100 % den Jugendlichen zu Gute (z.B. Unterwäsche, Binden für Mädchen, Zahnbürsten sowie Transportkosten für die Familienmitglieder. Die meisten Jugendlichen kommen aus armen Familien und die Eltern bzw. Erziehungsberechtigen haben nicht das Geld, um den Transport für den Besuch zu bezahlen. Bei der Betreuung der Hühner werden die Jugendlichen von den Mitarbeitern der Kinder-Untersuchungshaft unterstützt. Die Gesamtkosten des Projekts betrugen € 950,-. Es dauerte zwei Wochen, das Hühnerhaus zu bauen. Gestartet haben die Jugendlichen mit 100 Küken.

 

Ein herzliches Dankeschön geht an die Volksschule Schoppernau,
dank ihrer Unterstützung konnten wir dieses Projekt verwirklichen!

Haus Veronika

Unsere gute Freundin Ilse hat voller Dankbarkeit & in Erinnerung an ihre Mama einer Familie in Kenia ein neues Zuhause geschenkt. Mama Rose und ihre 3 Enkel sind für ihre Unterstützung sehr dankbar und fühlen sich in ihrem neuen Zuhause sehr wohl.

Unser neuer NEWSLETTER

Hier berichten wir über unsere Projekte der letzten 4 Monate, die trotz Corona in vollem Gange weiterlaufen. Herzlichen Dank für eure KENIALE Unterstützung!

 

 

 

 

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Newsletter 03
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Startkapital gesucht

Viele Menschen haben aufgrund von Corona ihre Arbeit verloren und sind auf Lebensmittelspenden angewiesen. Wir unterstützen auch weiterhin bedürftige Familien. Langfristig ist das allerdings keine Lösung. Unser Ziel ist es, Privatpersonen mit guten Geschäftsideen zu fördern und ihnen ein kleines Startkapital von € 100,- zur Verfügung zu stellen.

 

Josephine, die eigentlich Schuluniformen näht, musste aufgrund des fehlenden Einkommens ihren Laden vorübergehend schließen. Dank des erhaltenen Startkapitals konnte sie das Sortiment im Laden erweitern. Zudem hat sie sich bereit erklärt, wiederverwendbare Binden für unsere PAMOJA Girls zu nähen. Diese werden an Mädchen auf dem Land verteilt. 

Schenken mit Sinn ...

Die Schulen in Kenia bleiben bis Jänner 2021 geschlossen. Eine lange und schwere Zeit, besonders für die Kinder, da diese in den Schulen oftmals die einzige warme Mahlzeit am Tag bekommen und betreut werden. Uns ist es ein großes Anliegen, dass wir unsere Kinder und Familien besuchen und uns ein Bild über die aktuelle Lage zu Hause machen können. Mitte Juli besuchte Schwester Fely Juliet (rosa Rock). Sie begann im Jänner mit der Schneiderlehre. Juliet, ihre Mutter und ihre 6 Geschwister leben in einem einfachen Zweizimmer-Lehmhaus. In der Regenzeit stürzte das Dach ein und wurde notdürftig mit einer Abdeckplane repariert. Es tropft im ganzen Haus, es ist feucht und kalt. Francis, unser Arbeiter, sanierte die Wände und erneuerte das Dach.

Vielen Dank an Tone Fuchs, der uns die Umsetzung dieses Projekts und ein weiteres Hausbauprojekt, mit welchem bereits begonnen wurde, mit seiner Geburtstagsspende ermöglicht hat.

Rainworker Workshop

Der österreichische Verein AKTION REGEN, welcher sich für die Reduktion der Mütter- und Kindersterblichkeit, die Reduktion von Armut sowie die Förderung von Frauenempowerment in Entwicklungsarbeit einsetzt, organisierte in Mabera (Westkenia) einen Aufklärungsworkshop. Dabei werden Bereiche wie Familienplanung, reproduktive Gesundheit, Mutter-Kind-Gesundheit, FGM (weibliche Genitalverstümmelung) und HIV/AIDS Prävention besprochen.

Claudia, Denis und Kibadi haben an dem 4 tägigen Workshop teilgenommen und somit den ersten Teil der Rainworker Ausbildung erfolgreich abgeschlossen.  Sie werden das gelernte Wissen bei Workshops mit Jugendlichen in Malindi und Umgebung weitergeben.

Wir Bleiben am Ball

Fußball bedeutet für viele Kinder und Jugendliche in Afrika ALLES. Seit Ende März durften die Vereine nicht mehr miteinander spielen. Nachdem die Regelungen gelockert wurden, hatte Denis, unser Teammitglied vor Ort, die keniale Idee, ein Tournier zu veranstalten. 4 Teams aus verschiedenen Dörfern nahmen voller Begeisterung teil. Alle kämpften & wollten gewinnen, denn der Hauptpreis war eine Ziege. Auch in den kommenden Monaten möchten wir gerne solche Turniere veranstalten. Wir wollen die Jugendlichen motivieren und ihnen eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung bieten.

Lisi's GeburtstagsBrunnen

Lisi's Geburtstagswunsch wurde erfüllt! Zwei Wochen lang wurde in Thalatha (Vorort von Malindi) fleißig gearbeitet. Bei 40 Metern Tiefe stießen die Arbeiter auf gutes Trinkwasser. 35 Familien (über 200 Menschen!) haben dank des Brunnens nun Zugang zu Trinkwasser. Herzlichen dank an alle, die unseren Geburtstagsbrunnen unterstützt haben. Ein unvergessliches Geschenk , das nicht nur Lisi, sondern vielen anderen eine RIESEN Freude macht!

Mitglied werden - warum?

Mitglied bei einem gemeinnützigen Verein zu sein bedeutet …

 

… gemeinsam viel bewirken

… Lösungen schaffen

… individuelle Fähigkeiten für Gutes nützen.

 

Werde auch DU Mitglied bei PAMOJA-mitanand und unterstütze uns aktiv oder passiv. Durch unser ehrenamtliches & engagiertes Team vor Ort können wir garantieren, dass 100 % der Spenden bedürftigen Menschen in Kenia zu Gute kommen.

Gemeinsam sind wir stark

In den letzten Monaten hat jeder von uns gemerkt, wie wichtig das Zuhause ist. Bei einer Lebensmittelverteilungsaktion auf  dem Land ist unser Team in Kenia auf diese Familie aufmerksam geworden. Die Eltern sind beide HIV-positiv und können nicht mehr arbeiten. Gemeinsam haben sie 4 Kinder. Ihre 15-jährige Tochter hat vor 3 Wochen ein Kind zur Welt gebracht, welches auch in dieser °Unterkunft° leben sollte. Der Bau des neuen Hauses & der Toilette dauerte gut 2 Wochen.

 

°tuko na nguvu tukiwa pamoja° - °gemeinsam sind wir stark°


 

Diesen Namen hat sich die Familie, die sich bereit erklärt hat, unsere Familie mit dem Bau eines Hauses und einer Toilette zu unterstützen, für das Haus ausgesucht. Wir sagen -lichen Dank für die KENIAle & großzügige Unterstützung. Nicht nur die Familie, sondern auch die Arbeiter freuten sich riesig über das Bauprojekt – ENDLICH konnten sie wieder einmal arbeiten und etwas verdienen. Obwohl in Kenia immer noch Ausgangssperren gibt, wollen wir nun wieder durchstarten & anpacken. Die Projektplanung für den Sommer läuft auf Hochtouren. Wir freuen uns über EURE Unterstützung!

 

CORONAKRISE in KENIA

Lebensmittelspende

Seit Mitte März gibt es auch in Kenia die ersten Coronafälle. Die Regierung hat sofort reagiert und ähnliche Maßnahmen wie bei uns in Österreich gesetzt. Veranstaltungsgebote, keine Schule, Geldaustausch vermeiden sowie soziale Kontakte verringern. Für die Menschen in Kenia sind die Folgen dieser Maßnahmen katastrophal – im Gegensatz zu uns, ist in Kenia die Grundversorgung mit Lebensmitteln nicht gesichert. Viele Menschen haben auf einen Schlag keine Arbeit mehr. Keine Arbeit, kein Geld, kein Essen.

 

Mit der Challenge #sharetheplate möchten wir zu einer °Nahrungsmittelspende° aufrufen. Unser Ziel: Wir möchten die Nahrungsmittelversorgung für so viele bedürftige Familien wie möglich sicherstellen. Für € 10,- bekommt eine Familie mit 5 Personen für ca. eine Woche Lebensmittel. Organisiert wird die Verteilung durch unser Team vor Ort.

 

Die ersten Lebensmittelpakete konnten bereits zugestellt werden. Wie lange es Nahrungsmittelnachschub gibt ist ungewiss. Es zählt wirklich JEDER BE(i)TRAG! Wir bedanken uns von ganzem Herzen bei allen, die uns auch in diesen Schwierigen Zeiten zur Seite stehen.

Bleibt gesund, euer PAMOJA Team


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