Kirsten Winkes

Ich heiße Kirsten Winkes, ich lebe in Deutschland. Ich bin

Technikerin für Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen und im Vertrieb tätig. Ich reise sehr gerne und bin leidenschaftliche Motorradfahrerin. Im November 2018 bin ich zum ersten Mal nach Kenia gereist. Bei dieser Reise traf ich einige Touristen, welche mit Kleiderspenden angereist waren. Ich nahm mir vor, bei meiner nächsten Reise nach Kenia das auch zu machen.

 

Im Juni 2019 habe ich sehr spontan den Entschluss gefasst nach Kenia zu reisen und nicht nur Kleiderspenden mitzunehmen, ich wollte aktiv werden. Auf diesem Wege fand ich die Website von PAMOJA und kontaktierte Lisi. Nach 11 wundervollen und ereignisreichen Tagen mit Lisi vor Ort, stand für mich fest: ich komme wieder.

September 2019

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Laura Puchmayr

Am 30. Juli 2019 startete für mich das Abenteuer „Kenia“. Ich erinnere mich noch gut an meine Aufgeregtheit, die ich während der Taxifahrt zum Small Home verspürte. Die unzähligen neuen Eindrücke, die zu jeder Sekunde auf mich einprasselten, konnte ich kaum verarbeiten. Nach einer  zweistündigen Fahrt waren wir schließlich angekommen und voller Neugierde öffnete ich das Tor zum Small Home. Eine Schar Kinder stand im Garten und hielt ein Willkommensplakat in die Höhe. Sie lachten und sprangen mir entgegen. Es war ein unbeschreibliches Gefühl – die Kinder sahen mich gerade zum ersten Mal und doch begegneten sie mir voller Liebe und Offenheit. Sie gaben mir das Gefühl, dass ich ab jetzt zu ihnen gehörte und so fühlte auch ich mich. 


Meine Tage starteten um 7 Uhr morgens und so war es meine Aufgabe, zusammen mit den Hausmüttern die auf Hilfe angewiesenen Kinder zu füttern. Anschließend wurden die Kinder in den Therapieraum gebracht, wo ich sie unterhielt während sie auf ihre  Therapie warteten. Wir tanzten, malten und lachten miteinander. Bis zum Mittagessen waren dann alle Kinder fertig mit ihrer Therapie, sodass wir sie dann zum zweiten Mal fütterten. Anschließend war Mittagsruhe, während dieser Zeit hielten sich die Kinder in ihren Schlafsälen auf und genossen die Ruhe. Am Nachmittag spielten wir dann wieder zusammen, manchmal empfingen wir Besuch an den Nachmittagen und manchmal machte ich mich mit Lisi auf den Weg zu ihren Projekten. Nach dem Abendessen ging es für die Kinder ins Bett,  was aber nicht hieß, dass die Party zu Ende war: Einige klatschten, lachten und sangen noch sehr lange vor sich hin. Und so vergingen die Tage und Nächte wie im Flug. 

Im Nachhinein kann ich sagen, dass diese Zeit die prägendste meines ganzen bisherigen Lebens war und die ich auf keinen Fall missen möchte. Sie füllte mein Herz mit Dankbarkeit für all das, was ich erleben durfte. Und sie füllte mein Herz mit Freude für all die besonderen Menschen, die ich auf meiner Reise kennenlernen durfte.

Oktober 2019