Ab an den Strand!

 

 

Schon seit Wochen heißt es „Juhu wir gehen an den Strand!“. Antonella, eine Italienerin die in Malindi lebt, unterstützt das Heim in vielerlei Hinsicht. Letztes Mal wurden alle Rollstühle auf ihre Anweisung und Kosten repartiert und auch das Geländer in und um das Haus wurde wieder fixiert. Dieses Mal hat sie einige Kinder (alle, die sich irgendwie bewegen können) zu sich nach Hause eingeladen.

 

Die Jungs und ich saßen vor dem Haus. Als sie den Bus sahen, der uns abholte, waren sie nicht mehr zu halten. 13 Kinder, 2 Mütter, Mathias (der Wächter) und ich durften mit. Nachdem die Kinder im Bus saßen und die Rollstühle auf dem Dach fixiert waren, fuhren wir durch die Stadt und nach 15 Minuten waren wir bei Antonella. Sie lebt direkt am Strand – ein Hammer Anwesen! 

Die Kinder wurden alle in den Schatten gesetzt und begannen gleich mit den vielen Spielsachen zu spielen. Es gab Zopfbrot mit Marmelade und Saft zum Frühstück. Danach wurden die Kinder von uns ins Wasser hinausgetragen – was nicht ganz so einfach ist. Einige sind wirklich schwierig zu „transportieren“. Nicht weil sie zu schwer sind, sondern weil sie sich komplett verkrampfen und um sich schlagen. Dann – endlich – ab ins kühle Nass. Alle waren voll begeistert und genossen es 😊 

Nach dem Schwimmen war es Zeit fürs Mittagessen. Hähnchen und Pommes – ganz ehrlich, ich glaube das war ihnen sogar noch lieber als das Baden. Ich fütterte Lucy – an dem Tag war ich ihre persönliche Assistentin und sie genoss es in vollen Zügen – mit den Händen. Ich begann das Fleisch von den Knochen zu lösen – sie war so ungeduldig und wollte nicht warten, ich war zu langsam. Es gab soooo viel zu Essen und Lucy konnte nicht genug bekommen. Hähnchen, Pommes, gefüllte Taschen, Kartoffeln in Mehl … ich glaube sie hätte den ganzen Nachmittag weitergegessen. Für die Erwachsenen gab es auch noch Pilau – meine Portion war gigantisch und ich gab mein Fleisch den Jungs, die sich darüber freuten.

Anschließend wurde etwas gechillt bevor es ein Wettrennen im Sand gab. Es wurde getanzt und gespielt. Zwischendurch gab es Melone. Als Antonella auch noch mit Süßigkeiten kam, baten mich die Kinder ihre Kekse und Lutscher einzustecken – ich konnte es kaum glauben, aber sie waren tatsächlich einmal voll. Bis um 17:00 Uhr waren wir dort. Als dann alle wieder im Bus saßen waren wir alle fix und fertig.

 

 

 

Es war ein wunderschöner Tag 😊